AUSGABE 22. Juni 2018

Audits

Projektkennzahlen

> 50

Regelaudits

4

Auditkategorien

8

internationale Standorte

Audits

Die Entwicklung neuer Standards spielt eine zentrale Rolle bei der internen Verbesserung von Unternehmen. Diese Standards flächendeckend einzuführen und beizubehalten erfordert häufig einen unterstützenden Prozess, um Änderungen im Gesamtgefüge zu verankern. Neben prozessualen können auch visuelle Standards gesetzt werden, um ein einheitliches Auftreten verschiedener Unternehmensteile zu gewährleisten. Die Standardisierung ist besonders wichtig für Unternehmen, die viele Standorte aufweisen oder deren Expansion durch Fusionen und Akquisitionen bewerkstelligt wurde. Die Standardisierung spielt in einem solchen Fall eine zentrale Rolle für die Harmonisierung der Unternehmensprozesse, da es regional und unternehmensbedingt große Unterschiede geben kann. Die Implementierung gesetzter Standards kann dadurch als eigner Prozess eingestuft werden und bedarf eines strukturierten Managements. Neben der Definition und Kommunikation neuer Standards gehört auch die regelmäßige Kontrolle zu den essenziellen Komponenten einer Prozesserneuerung. Insbesondere bei der Auditierung neuer Prozessstandards bietet sich ein mehrstufiges Kontrollsystem an. Einerseits garantiert die unternehmensinterne Kontrolle die Berücksichtigung spezifischer Standortfaktoren und ermöglicht die schnelle Umsetzung kleinerer Anpassungen, um die Kompatibilität mit der bestehenden Prozesslandschaft zu gewährleisten. Andererseits kann mit einem zusätzlichen Audit durch externe Auditoren eine zu starke Aufweichung gesetzter Standards zugunsten von werksspezifischen Anforderungen verhindert werden. Die Objektivität einer unternehmensexternen Betrachtung der Prozesse begünstigt zudem eine unabhängigere Bewertung bestehender und neuer Prozesse. Durch die duale Einschätzung ergibt sich für das Management ein ausgewogenes Bild zum Umsetzungsgrad des gesetzten Standards.
Im Rahmen eines Kundenprojekts unterstützte IMX als Auditor die Umsetzung und Weiterentwicklung von konzernweiten Standards in den Bereichen 5S, Visual Management sowie der Vereinheitlichung des Auftragserfüllungsprozesses über alle internationalen Werke. Die regelmäßigen Kontrollen umfassten eine detaillierte Überprüfung des aktuellen Implementierungsstandes in allen Teilbereichen, die operative Erarbeitung von Maßnahmen mit den Verantwortlichen und eine standardisierte Dokumentation. Dadurch konnten Potenziale in allen Teilbereichen werksspezifisch identifiziert und ein werksübergreifendes Benchmarking installiert werden. Durch die parallele, kontinuierliche Weiterentwicklung der Standards konnten alle Werke klare Fortschritte in ihrem jeweiligen Reifegrad erzielen. Das konzernweite Benchmarking durch die Auditberichte ermöglichte zudem die Erkennung struktureller Probleme und die Korrektur durch das Management. Zusätzlich legte die externe Auditierung die Basis für einen verstärkten Transfer und Austausch von Best Practice Lösungen zwischen den Werken. Durch diese Vorgehensweise konnten gute Individuallösungen zu neuen Standards ausgereift und anschließend auf die anderen Standorte ausgerollt werden. Best Practices bieten insbesondere für Werke auf einem geringerem Reifegrad die Möglichkeit mit geringem Aufwand bereits erprobte Lösungen für viele Probleme zu generieren.

Projektkennzahlen

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