AUSGABE 20. Juli 2018

Michael Sauer, Co-Founder von Motius
Motius auf dem #InnovationDay 2017

Michael Sauer | Motius

Michael Sauer | Motius

Michael Sauer (Director Business Development) ist einer der fünf Gründer des Start-ups Motius, welches „R&D as a Service“ an drei Standorten bietet: München, Stuttgart und Dubai. Ausgezeichnet unter anderem als eines der TOP 50 wachstumsstärksten Start-ups in Deutschland 2017.

Beschreiben Sie Ihre Innovation in einem Satz.
Motius ist ein R&D Unternehmen, das auf die neuesten Technologien spezialisiert ist und technische Lösungen mit einem Talent Pool aus über 800 der besten Techies entwickelt.

Welche agilen Methoden kommen bei Ihnen zum Einsatz?
Für die Entwicklung unserer eigenen intelligenten Plattform, mit der wir den gesamten Prozess von Talent Bewerbung bis hin zu Projektmatching und -management abdecken, verwenden wir SCRUM.
In unseren Kundenprojekten arbeiten wir fast ausschließlich mit SCRUM, um nah am Nutzer aber auch an den neuesten Technologien zu entwickeln. In den sehr frühen Phasen der Entwicklung, in denen wir uns meist befinden, ist es wichtig, sich schnell an die Randbedingungen und Erkenntnisse anzupassen, die sich in der Arbeit mit neuen Technologien ergeben.
Zusätzlich verwenden wir in den Konzeptphasen unserer Projekte oftmals den Design Thinking Ansatz, um nah am Nutzer Ideen und Konzepte zu generieren und zu testen.

Stichwort Digitalisierung. Wie verorten Sie Deutschland bei diesem Thema?
Digitalisierung ist ja kein Thema, das es erst seit ein paar Jahren gibt. Es ist mittlerweile nur zu einem massiven Buzzword geworden. Einige Unternehmen und Bereiche sind aus unserer Sicht schon sehr fortschrittlich. Andere, meist traditionelle Bereiche und Branchen, hinken aus verschiedenen Gründen massiv hinterher. So haben z.B. die Baubranche, Energiebranche und das Gesundheits- und Schulwesen großes Potential. Wir stoßen aber leider in diesen Bereichen oftmals auf Widerstand, sei es aus regulatorischen Gründen oder weil teilweise auch einfach kein Bedarf in den entscheidenden Positionen gesehen wird.

Was sind die größten Hindernisse, um Ihr Produkt noch erfolgreicher machen zu können?
Obwohl einige Unternehmen schon sehr fortschrittlich sind, stoßen wir doch noch sehr oft auf Unternehmen, die sich noch in alten Denkmustern befinden. Die potentielle Lösung muss im vorhinein perfekt durchspezifiziert sein, soll am besten im stillen Kämmerchen ohne Einbindung der Nutzer entwickelt werden und Entscheidungen werden extrem ROI-getrieben gefällt, was wenig Freiraum für Innovationen lässt. Aber wir sehen auch hier wie sich diese Unternehmen, teils gezwungenermaßen, deutlich weiterentwickeln.

Wo sehen Sie Motius in drei Jahren?
Die größte Community von jungen Techies mit Standorten in ganz Europa und erfolgreichen Spin-off Unternehmen.

Mehr Informationen zu Motius finden Sie unter www.motius.de

Michael Sauer, Co-Founder von Motius
Motius auf dem #InnovationDay 2017

Die Person Michael Sauer

Michael Sauer studierte Maschinenbau und BWL an der TU München. Während des Studiums gründetet er mit vier weiteren TUM Studenten die Motius GmbH. Heute ist er verantwortlich, mit Unternehmen an Ideen und Konzepten zu feilen, die dann im nächsten Schritt vom Motius Talent Pool umgesetzt werden.

Michael Sauer (Director Business Development) ist einer der fünf Gründer des Start-ups Motius, welches „R&D as a Service“ an drei Standorten bietet: München, Stuttgart und Dubai. Ausgezeichnet unter anderem als eines der TOP 50 wachstumsstärksten Start-ups in Deutschland 2017.

Beschreiben Sie Ihre Innovation in einem Satz.
Motius ist ein R&D Unternehmen, das auf die neuesten Technologien spezialisiert ist und technische Lösungen mit einem Talent Pool aus über 800 der besten Techies entwickelt.

Welche agilen Methoden kommen bei Ihnen zum Einsatz?
Für die Entwicklung unserer eigenen intelligenten Plattform, mit der wir den gesamten Prozess von Talent Bewerbung bis hin zu Projektmatching und -management abdecken, verwenden wir SCRUM.
In unseren Kundenprojekten arbeiten wir fast ausschließlich mit SCRUM, um nah am Nutzer aber auch an den neuesten Technologien zu entwickeln. In den sehr frühen Phasen der Entwicklung, in denen wir uns meist befinden, ist es wichtig, sich schnell an die Randbedingungen und Erkenntnisse anzupassen, die sich in der Arbeit mit neuen Technologien ergeben.
Zusätzlich verwenden wir in den Konzeptphasen unserer Projekte oftmals den Design Thinking Ansatz, um nah am Nutzer Ideen und Konzepte zu generieren und zu testen.

Stichwort Digitalisierung. Wie verorten Sie Deutschland bei diesem Thema?
Digitalisierung ist ja kein Thema, das es erst seit ein paar Jahren gibt. Es ist mittlerweile nur zu einem massiven Buzzword geworden. Einige Unternehmen und Bereiche sind aus unserer Sicht schon sehr fortschrittlich. Andere, meist traditionelle Bereiche und Branchen, hinken aus verschiedenen Gründen massiv hinterher. So haben z.B. die Baubranche, Energiebranche und das Gesundheits- und Schulwesen großes Potential. Wir stoßen aber leider in diesen Bereichen oftmals auf Widerstand, sei es aus regulatorischen Gründen oder weil teilweise auch einfach kein Bedarf in den entscheidenden Positionen gesehen wird.

Was sind die größten Hindernisse, um Ihr Produkt noch erfolgreicher machen zu können?
Obwohl einige Unternehmen schon sehr fortschrittlich sind, stoßen wir doch noch sehr oft auf Unternehmen, die sich noch in alten Denkmustern befinden. Die potentielle Lösung muss im vorhinein perfekt durchspezifiziert sein, soll am besten im stillen Kämmerchen ohne Einbindung der Nutzer entwickelt werden und Entscheidungen werden extrem ROI-getrieben gefällt, was wenig Freiraum für Innovationen lässt. Aber wir sehen auch hier wie sich diese Unternehmen, teils gezwungenermaßen, deutlich weiterentwickeln.

Wo sehen Sie Motius in drei Jahren?
Die größte Community von jungen Techies mit Standorten in ganz Europa und erfolgreichen Spin-off Unternehmen.

Mehr Informationen zu Motius finden Sie unter www.motius.de

Die Person Michael Sauer

Michael Sauer studierte Maschinenbau und BWL an der TU München. Während des Studiums gründetet er mit vier weiteren TUM Studenten die Motius GmbH. Heute ist er verantwortlich, mit Unternehmen an Ideen und Konzepten zu feilen, die dann im nächsten Schritt vom Motius Talent Pool umgesetzt werden.