AUSGABE 14. September 2018

Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer & CEO von Cargonexx

Rolf-Dieter Lafrenz | Cargonexx

Rolf-Dieter Lafrenz | Cargonexx

Rolf-Dieter Lafrenz (Gründer und CEO) bestimmt mit seinem Start-up Cargonexx dank selbst lernender Algorithmen Spotmarkt-Preise für LKW-Frachten und verteilt diese auf freie Kapazitäten.

Beschreiben Sie Ihre Innovation in einem Satz.
Cargonexx entwickelt selbst lernende, neuronal Netze, um die Auslastung von LKW im Fernverkehr zu erhöhen.

Welche agilen Methoden kommen bei Ihnen zum Einsatz?
Alles ist agil. Wir bauen nicht nur das erste intelligente Transportnetzwerk im LKW-Verkehr, sondern führen die Touren auch verantwortlich und im eigenen Risiko durch. Jeden Tag verbessern wir das System. Denn wenn etwas nicht funktioniert, bleiben große Ladungen stehen. Das führt sofort zu Feedback, manchmal direkter als man es sich wünscht.

Stichwort Digitalisierung. Wie verorten Sie Deutschland bei diesem Thema?
Als weltweit führende Industrienation müsste unser Anspruch sein, auch bei der Digitalisierung ganz vorn zu sein. Die Digitalisierung ist unsere Zukunft. Aber die Realität stimmt zum Weinen. In den Schulen ist die Digitalisierung noch gar nicht angekommen. Die Hochschulen bilden viel zu wenige junge Menschen in Zukunftstechnologien aus. Unsere Infrastruktur hält dem internationalen Vergleich nicht stand. Die Gesellschaft ist zu zögerlich in der Akzeptanz neuer Technologien. Bei den Start-ups laufen uns sogar andere europäische Nationen den Rang ab. Ich verorte Deutschland also auf einem digitalen Abstiegsplatz. Und als Hamburger weiß ich, dass man nicht auf Dauer im Abstiegskampf erfolgreich sein kann.

Was sind die größten Hindernisse, um Ihr Produkt noch erfolgreicher machen zu können?
Der B2B-Vertrieb dauert sehr lange. Große Konzerne benötigen manchmal ein Jahr von der Entscheidung, uns zu testen, bis zur ersten Tour. Das zerrt schon an den Nerven. Die zweite Herausforderung ist die europäische Expansion. Wir wollen europaweit aktiv sein. Das ist aber gar nicht so einfach zu organisieren.

Wo sehen Sie Cargonexx in drei Jahren?
Wir sind europaweit aktiv…
In den kommenden drei Jahren werden wir unsere Datenintelligenz soweit entwickeln, dass wir die Mehrzahl der Transporte weitgehend autonom organisieren und dabei die durchschnittliche Auslastung der LKW deutlich erhöhen. So sparen wir Kosten für unsere Kunden, erhöhen die Einnahmen unserer Transportpartner und senken die Verkehrs- und Umweltbelastung für uns alle. Dieser Win-Win-Win-Gedanke treibt uns an.

Mehr Informationen zu Cargonexx finden Sie unter www.cargonexx.de.

Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer & CEO von Cargonexx

Die Person Rolf-Dieter Lafrenz

Rolf-Dieter Lafrenz hatte vor drei Jahren die Idee, mit Datenintelligenz die Auslastung von LKW im Fernverkehr zu optimieren. Anfang 2016 gründete er das Unternehmen Cargonexx, das heute bereits über 1.000 Sattelschlepper pro Monat durch Europa fährt. In seinem Leben vor der Logistik hat er sich den Medien gewidmet. Über 20 Jahre beriet er als Managing Partner der Schickler Unternehmensberatung Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, Radio- und Fernsehsender. Zuvor studierte der Hamburger Unternehmer Betriebswirtschaft an der WHU in Vallendar, in Barcelona und Los Angeles.

Rolf-Dieter Lafrenz | Cargonexx

Rolf-Dieter Lafrenz (Gründer und CEO) bestimmt mit seinem Start-up Cargonexx dank selbst lernender Algorithmen Spotmarkt-Preise für LKW-Frachten und verteilt diese auf freie Kapazitäten.

Beschreiben Sie Ihre Innovation in einem Satz.
Cargonexx entwickelt selbst lernende, neuronal Netze, um die Auslastung von LKW im Fernverkehr zu erhöhen.

Welche agilen Methoden kommen bei Ihnen zum Einsatz?
Alles ist agil. Wir bauen nicht nur das erste intelligente Transportnetzwerk im LKW-Verkehr, sondern führen die Touren auch verantwortlich und im eigenen Risiko durch. Jeden Tag verbessern wir das System. Denn wenn etwas nicht funktioniert, bleiben große Ladungen stehen. Das führt sofort zu Feedback, manchmal direkter als man es sich wünscht.

Stichwort Digitalisierung. Wie verorten Sie Deutschland bei diesem Thema?
Als weltweit führende Industrienation müsste unser Anspruch sein, auch bei der Digitalisierung ganz vorn zu sein. Die Digitalisierung ist unsere Zukunft. Aber die Realität stimmt zum Weinen. In den Schulen ist die Digitalisierung noch gar nicht angekommen. Die Hochschulen bilden viel zu wenige junge Menschen in Zukunftstechnologien aus. Unsere Infrastruktur hält dem internationalen Vergleich nicht stand. Die Gesellschaft ist zu zögerlich in der Akzeptanz neuer Technologien. Bei den Start-ups laufen uns sogar andere europäische Nationen den Rang ab. Ich verorte Deutschland also auf einem digitalen Abstiegsplatz. Und als Hamburger weiß ich, dass man nicht auf Dauer im Abstiegskampf erfolgreich sein kann.

Was sind die größten Hindernisse, um Ihr Produkt noch erfolgreicher machen zu können?
Der B2B-Vertrieb dauert sehr lange. Große Konzerne benötigen manchmal ein Jahr von der Entscheidung, uns zu testen, bis zur ersten Tour. Das zerrt schon an den Nerven. Die zweite Herausforderung ist die europäische Expansion. Wir wollen europaweit aktiv sein. Das ist aber gar nicht so einfach zu organisieren.

Wo sehen Sie Cargonexx in drei Jahren?
Wir sind europaweit aktiv…
In den kommenden drei Jahren werden wir unsere Datenintelligenz soweit entwickeln, dass wir die Mehrzahl der Transporte weitgehend autonom organisieren und dabei die durchschnittliche Auslastung der LKW deutlich erhöhen. So sparen wir Kosten für unsere Kunden, erhöhen die Einnahmen unserer Transportpartner und senken die Verkehrs- und Umweltbelastung für uns alle. Dieser Win-Win-Win-Gedanke treibt uns an.

Mehr Informationen zu Cargonexx finden Sie unter www.cargonexx.de.

Die Person Rolf-Dieter Lafrenz

Rolf-Dieter Lafrenz hatte vor drei Jahren die Idee, mit Datenintelligenz die Auslastung von LKW im Fernverkehr zu optimieren. Anfang 2016 gründete er das Unternehmen Cargonexx, das heute bereits über 1.000 Sattelschlepper pro Monat durch Europa fährt. In seinem Leben vor der Logistik hat er sich den Medien gewidmet. Über 20 Jahre beriet er als Managing Partner der Schickler Unternehmensberatung Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, Radio- und Fernsehsender. Zuvor studierte der Hamburger Unternehmer Betriebswirtschaft an der WHU in Vallendar, in Barcelona und Los Angeles.