Im Kern jedes Wertschöpfungssystems steht die Produktion in ihren vielfältigen Ausprägungen – bezogen auf ein individuelles Unternehmen sowie auf Produktionsverbünde. Ziel unserer Arbeit ist die Konzeption, Gestaltung und Optimierung der Produktionsstrukturen und -prozesse auf planerischer und operativer Ebene, um unsere Kunden noch erfolgreicher zu machen.

GESTALTUNG VON PRODUKTIONSSYSTEMEN

Fließsysteme: Eine „fließende“ Produktion erfordert nicht notwendigerweise ein getaktetes Fließband. Vielmehr steht ein reibungsfreier Produktionsablauf ohne Stör- und Wartezeiten im Vordergrund unserer Konzeption sowie die effiziente Abbildung einer großen Zahl von Produktvarianten. Die Minimierung von Durchlauf- und Bearbeitungszeiten fördert gleichzeitig die Effizienz wie auch die Flexibilität des Systems. Schwankungen im Hinblick auf Zeit- und Kapazitätsbedarf sind Bestandteil der Planung im Sinne einer exakten Erfassung der Rahmenbedingungen.

Produktionssysteme: Unternehmensinterne und -übergreifende Produktionsverbünde sind anspruchsvolle Herausforderungen sowohl in der Konfiguration als auch in der Ausgestaltung des operativen Betriebs. Wir besitzen nicht nur die fachliche Expertise, um effektive Produktionsnetzwerke zu konzipieren und umzusetzen, sondern auch das Know-how zur Gestaltung wirksamer Führungsprozesse sowie Controlling- und Führungsinstrumente.

GESTALTUNG VON ENTWICKLUNGSPROZESSEN

Die Minimierung von Durchlaufzeiten und Kosten stößt an Grenzen, wenn durch die Produktgestaltung die Optimierung von Produktions- und Logistikprozessen eingeschränkt wird. Eine systematische Integration von Fertigungstechnologien, Versorgungsstrategien und Logistikstrukturen im Produktentstehungsprozess sichert Handlungsspielräume in der Gestaltung der operativen Strukturen und Prozesse. Hierfür wird der Produktentstehungsprozess (PEP) strukturiert und so ausgelegt, dass zu jedem Zeitpunkt Transparenz über den Status des Entwicklungsprozesses wie auch den Erfüllungsgrad der Projektziele in leistungsbezogener wie finanzieller Hinsicht besteht. Hierzu gehören ebenfalls die Gestaltung der Organisation sowie die Implementierung von Controllinginstrumenten.

QUALITÄTSINTEGRIERTE PRODUKTION

Mängel vermeiden, nicht korrigieren: Die „Optimierung“ der Qualität durch die Korrektur von festgestellten Mängeln am Ende der Produktion verursacht nicht nur Kosten, sondern erhöht die Prozesskomplexität sowie die Durchlaufzeit. Das Prozessverständnis des INSTITUTE FOR MANUFACTURING EXCELLENCE (IMX) schließt ein, dass am Ende jedes Produktionsschrittes die Einhaltung der definierten Qualitätsstandards gewährleistet ist und Mängel nicht in den nächsten Prozessschritt übertragen werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden zum einen prozessintegrierte Methoden angewendet wie Poka-Yoke-Technologien oder intelligente Automatisierung. Zum anderen wird durch technische und organisatorische Überwachungsmethoden gewährleistet, dass Qualitätsmängel unmittelbar erkannt werden. Die Prozessgestaltung wird ergänzt durch die Implementierung von Methoden und Instrumenten zur Unterstützung des Managements wie beispielsweise Kennzahlencockpits, Eskalationsprozesse oder Instrumente zur schnellen kollaborativen Problemlösung.

PRODUKTIONSOPTIMIERUNG – FLEAN MANAGEMENT

Die Grundlage nachhaltiger Wertschöpfung sind effiziente, kundenorientierte Prozesse. Unser Ziel ist es, Störungen und Ineffizienzen zu entdecken und im nächsten Schritt zu beseitigen. Dabei kombinieren wir quantitative Methoden mit Know-how sowie der Erfahrung aus eigener Linienverantwortung und zahlreichen erfolgreichen Projekten. Wir verfolgen konsequent die Gedanken der LEAN Production, ergänzen diese aber durch Methoden zur Sicherung der erforderlichen Flexibilität, um so der Realität von Schwankungen des Kundenbedarfs, der Mitarbeiterqualifikation oder der technischen Stabilität Rechnung zu tragen. Die Auswahl der eingesetzten Methoden wird der Aufgabenstellung angepasst und umfasst die gesamte Bandbreite der Optimierung, von „5S“ zur Strukturierung des Arbeitsbereichs bis zur nachhaltigen Erfolgssicherung durch Audits.

PRODUKTIVITÄTSMANAGEMENT

Die Erfassung und Steigerung der Produktivität umfasst bei IMX die Dimensionen der Material- und Personalkosten im Verhältnis zur Ausbringung. Zur Untersuchung von Zielabweichungen – abgeleitet aus Plänen oder Benchmarks – kommen quantitative Analysemethoden unter Berücksichtigung des zugrundeliegenden Produktionsprozesses zum Einsatz. Prozessgestaltung, Lieferantenmanagement und die Unterstützung durch konstruktive Optimierung sind Bausteine zur Steigerung der Produktivität, etwa im Sinne einer nachhaltigen Reduktion von Störungen im Produktionsprozess.

SHOPFLOOR MANAGEMENT

Eine effiziente Zielerreichung auf dem Shopfloor benötigt die Definition und Überwachung von Standards in den Strukturen und Prozessen: Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten werden festgelegt, Steuerkreise organisiert und die notwendigen Daten für das Prozessmanagement sowie die Unterstützung der Entscheider aufwandsarm bereitgestellt. Hilfsmittel können visuell sein – Markierungen, Piktogramme, Absperrungen, Boards – aber auch technologisch anspruchsvoll zum Beispiel in Form von Tablets für Produktionsmeister zur Bereitstellung von Informationen in Echtzeit und Kommunikationsmitteln. Im Kern jedoch steht auch hier die Gestaltung der Führungs- und Wertschöpfungsprozesse zur Sicherung der Unternehmensziele.

ANLAUFMANAGEMENT

Der Anlauf eines neuen oder modifizierten Produktes stellt trotz aller detaillierter Vorbereitungen eine Herausforderung für ein Produktionssystem dar. Prozesse, die in einer Laborumgebung konzipiert wurden, müssen auch unter Realbedingungen funktionieren. Besonders an Schnittstellen können Unklarheiten und Störungen auftreten. Im Vorfeld kann IMX mit „Production Readiness Audits“ Störquellen aufdecken, abstellen und das Management von Vorserienprozessen unterstützen. Die erfahrenen Consultants von IMX begleiten zudem operativ die Gestaltung des Hochlaufs und stellen erprobte Hilfsmittel zur Überwachung und Steuerung der Prozesse zur Verfügung.